Kein Zusatzbeitrag in 2012
+++ DER VORSTAND INFORMIERT +++
Liebe Leserinnen und Leser,
die Mitglieder der BKK Achenbach Buschhütten zahlen auch weiterhin keinen Zusatzbeitrag. Aufgrund unserer sehr soliden finanziellen Situation können wir vorausschauend auch für das Jahr 2012 die Erhebung eines Zusatzbeitrages ausschließen. Das hat der Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 05.10.2011 bestätigt.
Selbst die zu erwartenden finanziellen Beteiligungen unserer BKK an den Schließungskosten insolventer Betriebskrankenkassen werden hierauf keinerlei Auswirkungen haben.
Aktuell: Die BKK für Heilberufe wird zum 31.12.2011 geschlossen.
Versicherte, der BKK für Heilberufe sind gut beraten, möglichst schnell eine andere BKK zu wählen, damit der Versicherungsschutz ab 01. Januar 2012 komplett fortgesetzt werden kann.
Die BKK Achenbach Buschhütten nimmt gerne von der BKK für Heilberufe kommende Kunden neu auf. Von der Kassenschließung sind wir nicht betroffen. Wir bieten umfassenden Leistungsanspruch und werden auch im Jahre 2012 keinen Zusatzbeitrag erheben.
Wenn Sie als Kunde unserer BKK zufrieden sind, dann empfehlen Sie uns doch an Freunde, Bekannte, Kollegen oder Familienmitglieder weiter! Für jedes geworbene Neu-Mitglied erhalten Sie 20,00 EUR Werbeprämie.
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Tipps zum Darmkeim EHEC
Erste EHEC-Tote in Deutschland – Beachtung von Hygieneregeln bietet Schutz
Das agressive Darmbakterium EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli) grassiert derzeit in Deutschland. Die Zahl der lebensgefährlichen Darminfekte ist auffällig gestiegen und hat bereits Todesopfer gefordert. Bundesweit müssen zahlreiche Menschen intensivmedizinisch betreut werden. Täglich werden neue Infektionen gemeldet und Verdachtsfälle registriert. Ungewöhnlich bei dieser Infektionswelle ist, so das Robert Koch Institut (RKI) in Berlin, dass von dem Darmkeim vor allem Erwachsene und in erster Linie Frauen betroffen sind. Die Auslöser für die Infektionen sind bislang nicht gefunden. Sobald der „genetische Fingerabdruck“ des Erregers vorliegt, kann auch der Ansteckungsherd leichter gefunden werden. Bislang gibt es, laut RKI, keinen Hinweis darauf dass rohes Fleisch oder Rohmilch die Ursache für den Ausbruch der Infektion ist. Das Augenmerk der Experten richtet sich derzeit auf Rohkost wie Salat und Gemüse. Die Gesundheitsbehörden rufen die Bevölkerung dazu auf, Tomaten, Gurken, Karotten und alle anderen roh verspeisten Gemüse- und Obstsorten gründlich zu waschen. Bislang kann eine bestimmte Gemüseart noch nicht als Infektionsherd benannt werden. Es spricht allerdings viel für die Theorie, dass Gemüsesorten Überträger des Bakteriums EHEC sind, weil vor allem Frauen die mit der Zubereitung von Speisen beschäftigt sind und dabei mit dem Erreger in Kontakt kommen.
Empfehlungen des RKI
Bis die Ursache endgültig geklärt ist, gelten die bei Seuchen üblichen Verhaltensregeln: Nach Tier- und Bodenkontakten sollten die Finger nicht in den Mund gesteckt werden. Rohes Fleisch und leicht verderbliche Lebensmittel stets bei Kühlschranktemperatur aufbewahren! Beim Kochen sollten Lebensmittel durchgegart werden, um Bakterien abzutöten (mindestens zehn Minuten auf 70 Grad). Die Hände zwischendurch und regelmäßig gründlich waschen! Bretter, Geschirr und Besteck gründlich spülen! Auf rohe Milch sollte man im Moment verzichten. Der Bundesgesundheitsminister rief alle Bürger dazu auf, besonders penibel auf die Einhaltung von Hygieneregeln zu achten. Obst und Gemüse sollten intensiv gereinigt werden. „Wenn es erste Anzeichen von blutigem Durchfall gibt, sollten die Bürgerinnen und Bürger schnell einen Arzt aufsuchen.“
Die EHEC-Infektion
Das erste Anzeichen für eine EHEC-Erkrankung ist ein wässriger Durchfall, der von Übelkeit und Erbrechen begleitet wird. In schweren Fällen kommt es zu krampfhaften Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und Fieber. Der EHEC Erreger ist seit den achtziger Jahren bekannt. Die WHO zählt ihn zu den gefährlichsten Keimen. Nur wenige Mikroben reichen aus, um den Organismus zu befallen. Der Erreger ist hochgiftig und zerstört Darm- und Nervenzellen. In besonders schlimmen Fällen werden die Innenwände der Blutgefäße in den Nieren geschädigt. Unbehandelt oder zu spät diagnostiziert kann das Bakterium tödlich wirken. Die Opfer sterben an Nierenversagen und Harnvergiftung. Gut die Hälfte der Überlebenden erleiden schwere Nieren- und Nervenschäden.
Der Keim gelangt in der Regel über Lebensmittel vom Tier zum Menschen. EHEC-Infektionen können auf vielfältige Art und Weise übertragen werden. Dabei handelt es sich stets um die unbeabsichtigte orale Aufnahme von Fäkalspuren, wie z.B. bei Kontakt zu Wiederkäuern, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen, aber auch Wildwiederkäuer (z.B. Rehe und Hirsche) oder beim Verzehr kontaminierter Lebensmittel. Vereinzelt wurde nachgewiesen, dass auch andere landwirtschaftliche Nutztiere sowie Heimtiere EHEC-Bakterien ausscheiden. Doch ihre Bedeutung für die Verbreitung des Erregers und für Infektionen beim Menschen wird vom RKI als gering eingestuft. Auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist möglich. Der EHEC-Erreger wird nicht durch eine Tröpfcheninfektion, wie zum Beispiel bei einer Erkältung übertragen, sondern wird im direkten Kontakt mit Infizierten oder dem Bakterium weitergegeben. Eine Ansteckungsfähigkeit besteht, solange EHEC-Bakterien im Stuhl nachgewiesen werden. Die Inkubationszeit* beträgt zwischen zwei und zehn Tagen, durchschnittlich liegt sie bei drei bis vier Tagen.
Verhaltensregeln bei Erkrankten
Wichtig ist: Betroffene müssen bei den ersten Anzeichen direkt zum Arzt gehen! EHEC - Erkrankte müssen viel trinken, um den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen! Durch Hygiene lässt sich das Risiko einer EHEC -Infektion deutlich einschränken. Von einer Selbstmedikation aus der Hausapotheke ist abzuraten!
Darüber hinaus gilt: Alle Personen mit Durchfall sollten darauf achten, dass strikte Hände-Hygiene eingehalten wird, insbesondere gegenüber Kleinkindern und immungeschwächten Personen. Von einer Therapie mit Antibiotika ist abzuraten. Der Grund: Die Bakterien schütten für den menschlichen Körper gefährliche Gifte aus. Die Verwendung einiger Antibiotika kann diese Toxin-Ausschüttung im Körper anstoßen.
Eigentlich kann sich der gesunde Körper gut gegen unerwünschte Eindringlinge wie EHEC Keime wehren, denn der Magen-Darm-Trakt verfügt über eine Vielzahl von Abwehrfaktoren. Allerdings kann die Darmtätigkeit geschwächt sein, wie zum Beispiel durch Antibiotika, psychische Probleme oder durch einen unausgeglichene Hormonhaushalt.
Im Fall der EHEC-Welle werden die Bürger über das Robert Koch-Institut, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Verbraucherministerium sowie die Hotline des Gesundheitsministeriums (01805 - 99 66 01) informiert.
*Die Inkubationszeit (lateinisch: incubare = ausbrüten) ist die Zeit, die zwischen einer Infektion mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Symptome vergeht. Die Inkubationszeit kann – abhängig von der jeweiligen Krankheit – zwischen wenigen Stunden und einigen Jahrzehnten liegen.
Heuschnupfen
Heuschnupfen: Tipps gegen Pollenbelastung
Kalte Temperaturen im Winter haben erneut zu einem verzögerten und gleichzeitig verstärkten Einsetzen des Pollenfluges geführt: Hasel- und Erlenpollen fliegen bereits kräftig, gefolgt von Pappel, Weide, Esche und Birke. Doch zu Pessimismus besteht kein Anlass: Zum einen hängt die Pollenbelastung und -wirkung stark vom Zusammenwirken mit Witterung, Luftschadstoffen und Feinstaub ab. Zum anderen können Pollenallergiker sich während der Hochphasen des Pollenfluges mit folgenden Maßnahmen wirksam schützen:
- Aufenthalt im Hochgebirge oder am Meer
- Oberflächen im Innenraum mehrmals die Woche feucht wischen. Textilien einmal wöchentlich absaugen (Staubsauger mit HEPA-Filter), „Staubfänger“ vermeiden
- Bettwäsche alle 1–2 Wochen, Kleidung alle 3–4 Tage waschen
- beim Betreten der Wohnung auf „Hauskleidung“ wechseln
- in der Stadt zwischen 6 und 8 Uhr, auf dem Land zwischen 19 und 24 Uhr lüften, ansonsten mit Pollenschutzgitter (Fachhandel)
- nach Regenfällen ins Freie gehen (dann ist die Luft von Pollen gereinigt)
- Auto nur über einen Pollenfilter lüften, der mindestens einmal jährlich ausgetauscht wird
- häufig duschen
- Sonnenbrille
- Bewegung, Entspannung, Nichtrauchen
- evtl. Hypo- oder Desensibilisierung durch einen Arzt: Dabei wird der Allergieauslöser über einen Zeitraum von ca. drei Jahren regelmäßig und in steigender Dosis unter die Haut gespritzt. Hat die Behandlung Erfolg, reagiert der Körper nach dieser Zeit nicht mehr darauf.
Je nach Witterung können die Pollen in kleineren Mengen bis zu drei Monate vor oder nach den Hauptflugzeiten auftreten.
Warum Pollenallergiker nicht jedes Obst vertragen
Knapp sechzig Prozent der Pollenallergiker entwickeln aufgrund der Ähnlichkeit von Pollen- und Nahrungsallergenen zusätzlich eine Lebensmittelallergie (Kreuzallergie). So können Birkenpollenallergiker z. B. nach dem Verzehr von rohen Äpfeln, Kirschen, Pflaumen oder Nüssen unter Kribbeln, Juckreiz und Brennen der Schleimhäute leiden. Gegart (z. B. als Kompott oder Marmelade) sind jedoch die meisten Lebensmittel verträglich.
Pollenflugzeiten
| Monat(e) | Blühende Pflanzen |
| Februar-April | Erle, Hasel |
| März-April | Pappel, Weide |
| April | Esche, Birke, Hainbuche |
| Mai | Buche, Eiche, Kiefer |
| Juni | Roggen |
| Juni-August | Gräser, Spitzwegerich, Brennnessel |
| Juli | Beifuß |
| August-September | Traubenkraut (Ambrosia) |



