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Azubi Sozialversicherungsfachangestellter 2018

Stellenanzeige_Azubi_2018_2.pdf
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Sozialversicherungsfachangestellte/r - was ist das?

Ausbildungsinhalte – Sozialversicherungsfachangestellte mit Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung

Während ihrer Ausbildung im Ausbildungsbetrieb lernen alle Sozialversicherungsfachangestellten z.B.:

  • wie man die Versicherungspflicht, Versicherungsfreiheit und Befreiung von der Versicherungspflicht feststellt
  • wie man leistungsauslösende Tatbestände und Bestimmungsgrößen für die Errechnung von Beiträgen ermittelt
  • wie man Ansprüche auf gesundheitliche Maßnahmen und Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherung feststellt
  • wie man kunden- bzw. versichertenorientierte Beratungsgespräche führt
  • wie man den zuständigen Versicherungszweig und Versicherungsträger bestimmt
  • welche Maßnahmen man bei der Einleitung, der Durchführung und dem Abschluss von Verwaltungsverfahren und gerichtlichen Verfahren treffen muss
  • wie man Informations- und Kommunikationssysteme aufgabenorientiert einsetzt
  • welche Regeln und Vorschriften des Datenschutzes, des Umweltschutzes (Abfallvermeidung und -verwertung, ökonomische Energie- und Materialverwendung) und welche Vorschriften über Sicherheit und Gesundheitsschutz man am Arbeitsplatz beachten muss

Auszubildende, die die Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung gewählt haben, lernen außerdem:

  • wie man Arbeitgeber und Beschäftigte über Besonderheiten bei der Versicherungspflicht und -freiheit berät
  • wie man die Voraussetzungen für die Familienversicherung feststellt
  • wie man kundenorientiert über Leistungen im Krankheits- und Pflegefall sowie über Maßnahmen der Gesundheitsfürsorge berät und diese Leistungen ermöglicht
  • welche Zusammenhänge zwischen Wettbewerb und Marketing in der Krankenversicherung bestehen
  • wie man Kunden über die Vorteile der freiwilligen Versicherung informiert
  • was bei der Berechnung, beim Einzug und bei der Überwachung der Beiträge zu beachten ist

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:

  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule

erwirbt man grundlegende Kenntnisse z.B. auf folgenden Gebieten:

  • Wirtschaftslehre
  • Sozialversicherungslehre
  • Rechtslehre
  • Rechnungswesen

Ausbildungsbedingungen

Worauf man sich einstellen sollte

Wer eine duale Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellten der Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung absolviert, lernt überwiegend im Ausbildungsbetrieb, in der Berufsschule und in unserer Bildungsakademie.

Ausbildungsbetriebe sind Krankenkassen. Für diese sind die Auszubildenden meist in Büroräumen tätig. Unter Anleitung ihres Ausbilders und erfahrener Kollegen müssen sie von Anfang an sorgfältig arbeiten: Sie verteilen Informationsbroschüren, vereinbaren am Telefon Termine oder füllen am Computer Formulare aus. An stundenlange Bildschirmarbeit müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran, am Telefon oder im persönlichen Gespräch mit Versicherten, Arbeitgebern oder Vertragspartnern stets freundlich und zuvorkommend zu sein. Bei Krankenversicherungen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Geschick im Umgang mit Menschen, sondern auch Konzentration gefordert ist. Nur so können Formulare richtig ausgefüllt oder Kostenzuschüsse korrekt berechnet werden. Von Anfang an müssen die Auszubildenden außerdem die Datenschutzbestimmungen genau einhalten.

Die Auszubildenden führen einen Ausbildungsnachweis. Die Ausbildungsnachweise werden vom Ausbilder regelmäßig kontrolliert und sind Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Der Unterricht in der Berufsschule findet ein bis zwei Mal pro Woche statt. Erfolgt er in Blockform, wird der Unterrichtsstoff eines Jahres in Blöcken von beispielsweise drei oder vier Wochen vermittelt. Findet der Blockunterricht nicht am Wohnort statt, sind die Auszubildenden während dieser Zeit z.B. in der Bildungsakademie untergebracht.

Zudem erfolgt die überbetriebliche Ausbildung in der BKK Akademie in Rotenburg an der Fulda. Hier wird das fachliche Wissen im Rahmen von 14tägigen Lehrgängen vermittelt.

Leistungsnachweise und Prüfungen

Während der gesamten Ausbildung müssen die zukünftigen Sozialversicherungsfachangestellten der Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung regelmäßig Leistungsnachweise erbringen und hierfür auch in ihrer Freizeit lernen. In der Berufsschule werden z.B. Klassenarbeiten oder Tests geschrieben. Auch für die Vorbereitung auf die Zwischen- bzw. Abschlussprüfung müssen die Auszubildenden Zeit einplanen.

Ausbildungsvergütung

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist abhängig vom Ausbildungsbereich (z.B. Industrie und Handel, Handwerk) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet. Auch der räumliche Geltungsbereich des entsprechenden Tarifvertrages kann Einfluss auf die Höhe der Ausbildungsvergütung haben. Frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen sind möglich, wenn z.B. der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist.

Die Ausbildungsvergütung wird im Vorstellungsgespräch besprochen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Verkürzungen/Verlängerungen

Verkürzung der Ausbildungszeit

  • Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).
  • Die Landesregierungen können über die Anrechnung von Bildungsgängen berufsbildender Schulen oder einer Berufsausbildung in sonstigen Einrichtungen bestimmen. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden an die zuständige Stelle.
  • Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Verlängerung der Ausbildungszeit

In Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle die Ausbildungszeit verlängern, wenn dies erforderlich ist.

Ausbildungsform

Beim Ausbildungsberuf Sozialversicherungsfachangestellte/r der Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung handelt es sich um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet.

Der Beruf wird im öffentlichen Dienst ausgebildet.

BKK Akademie - unsere Bildungsstätte

Wie bereits weiter oben beschrieben, wird die überbetriebliche Ausbildung in der BKK Akademie in Rotenburg an der Fulda durchgeführt. Hier wird das fachliche Wissen im Rahmen von 14tägigen Lehrgängen vermittelt.

Infoflyer der BKK Akademie (externer Link)

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