Lohnausfall

Krankengeld/Kinderkrankengeld

Bei Arbeitsunfähigkeit übernimmt Ihre GKV den Verdienstausfall, wenn die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber ausläuft: Sie zahlt das gesetzlich höchstmögliche Krankengeld, 70 % Ihres letzten beitragspflichtigen Arbeitsentgelts, maximal aber 90 % Ihres Nettoarbeitsentgelts bis zum kalendertäglichen Höchstsatz. Bei der Berechnung der Krankengeldhöhe werden auch die Einmalzahlungen, z. B. Weihnachtsgeld, berücksichtigt, für die Beiträge entrichtet wurden. Außerdem übernimmt Ihre GKV in der Regel die Hälfte der Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung, die von dem Krankengeld zu zahlen sind. Der Krankengeldbezug wegen derselben Krankheit ist auf 78 Wochen innerhalb von drei Jahren begrenzt.

Versicherte haben auch Anspruch auf Krankengeld, wenn sie laut ärztlichem Zeugnis zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und mitversicherten Kindes der Arbeit fernbleiben müssen, keine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind betreuen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Für jedes Kind besteht ein Anspruch von längstens 10 Arbeitstagen pro Jahr, für alleinerziehende Versicherte von 20 Arbeitstagen.

 

Ansprechpartner: Arbeitsunfähigkeit, Krankengeld und Mutterschaftsgeld

Jürgen Bender

Teamleiter

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Geldleistungen

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Lothar Mergler

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Marco Blazejezak

Geldleistungen, Sonderfälle, außervertragliche Leistungen

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Barbara Gosch

Arbeitsunfähigkeit

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Katrin Borner

Geldleistungen

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