Bewegung und mentale Ruhe fürs Herz

Etwa 100.000 Mal schlägt unser Herz täglich und muss dabei jede Minute rund fünf Liter Blut durch den Körper pumpen, um alle Organe mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Damit unser Herz dabei nicht schlapp macht oder gar Schaden nimmt, können wir es mit einfachen Mitteln im Alltag unterstützen. Neben viel Bewegung und sportlichem Ausgleich durch Radfahren oder Nordic Walking spielt die Reduktion von Stress und negativen Gefühlen eine große Rolle. Das können Sie tun:

  1. Für Nachtruhe sorgen: Laut einer neuen Studie der der Universitätsmedizin Mainz, führt ständiger Nachtlärm (zum Beispiel durch Straßenverkehr) zu einer Störung der inneren Uhr. Dies wiederum erhöht das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln.
  2. Stress ausgleichen: Ein stressiger Alltag lässt sich oft nicht vermeiden, aber er belastet das Herz. Daher ist es wichtig, für genug Ausgleich zu sorgen. Nach hektischen Phasen sollten Ruhepausen folgen, die Ihnen guttun. Besonders bewährt haben sich Entspannungstechniken/Meditation, Sport, Gartenarbeit, gesellige Treffen mit Freunden, Sauna oder einfach ein entspanntes Vollbad.
  3. Regelmäßig abschalten: Die Dauerberieselung durch Soziale Medien, Radio und Fernsehen schadet und ist als Stressfaktor nicht zu unterschätzen. Daher sorgen Sie regelmäßig für „Aus“-Zeiten – etwa mit einem Spaziergang durch die Natur – aber ohne Handy oder andere Lärmquellen.
  4. Depressionen behandeln: Herz und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Daher ist es wichtig, sich in seinem Leben möglichst wohlzufühlen. Vor allem längerfristige, depressive Verstimmungen sollte man nicht hinnehmen, sonst läuft man Gefahr, Herz und Kreislauf zu schädigen. Mit einer Therapie und/oder Medikamenten lassen sich Depressionen gut in den Griff bekommen.

Foto: © sewcream - stock.adobe

Zurück