Laufsport einmal anders: Trailrunning

Wenn im Laufsport die immer gleichen Strecken für Monotonie sorgen, ist es Zeit für Trailrunning. Dabei führt der Weg auf immer neuen, unbekannten Strecken, ob Wald-, Wiesen- oder Schotterwege, mitten durch das Gelände – auch über kleinere Hindernisse. In der Stadt spricht man von Urban Trailrunning. Dabei kann man direkt vor der Haustür starten – auch als Anfänger.

Jeder Stein, jedes Hindernis, gern auch eine Skateranlage oder ein Bauelement im Stadtpark geben der Laufrunde Abwechslung und können zur sportlichen Herausforderung werden. Die Grundidee ist, immer neue, unbekannte Wege zu finden. Dabei ist man oft selbst erstaunt, wo man landet und wie abwechslungsreich selbst schon der Nachbarstadtteil sein kann.

Trailrunning hat allerdings nichts mit Freerunning zu tun, bei dem sich Sportler mit Sprüngen und Saltos durch die Stadt bewegen und auf Brücken balancieren. Denn bei Trailrunnern steht das Laufen im Vordergrund, auch wenn sie gelegentliches Hüpfen und Springen über Hindernisse gerne mitnehmen.

Also einfach öfter einmal vom Weg auf die Wiese abbiegen oder Treppen, Poller und Mauern einbeziehen. Auch Google Maps und Running Apps können bei der Planung der Trails helfen. Dabei stehen der Spaß am Laufen und die Koordination im Vordergrund.

Wichtig: Wählen Sie Strecken immer entsprechend Ihres Könnens aus, steigern Sie sich langsam und nutzen Sie dafür nur öffentliches Gelände.

Quelle: www.fkm-verlag.de

Foto: © oneinchpunch, Stock Adobe

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