Lust auf Beach-Volleyball?

Netz, Sand, vier Leute und Spaß an Bewegung. Mehr braucht es nicht für den beliebtesten Sommersport. Beach-Volleyball ist nicht nur am Meeresstrand möglich, sondern überall, wo sich Menschen auf weichem, sandigem Untergrund zusammenfinden, ob im Schwimmbad, am Fluss oder Baggersee. Dies reicht vom gelegentlichen Spaßspiel bis zum ambitionierten Tagesturnier.

Bei unterschiedlichsten Bewegungsmustern wie Springen, Rennen oder Hechten kommen Bein- und Hüftmuskulatur genauso zum Einsatz wie Bauch-, Rücken-, Arm- und Nackenmuskeln. Dies trainiert den gesamten Körper und verbrennt jede Menge Kalorien.

Die Deutschen sind dem Sport besonders verbunden: Ihre Beach-Volleyballteams zählen zu den erfolgreichsten der Welt. Die deutschen Damen waren im Olympiajahr 2016 gleich mit vier Teams in den Top-Ten der Weltrangliste vertreten.

Das Spiel funktioniert ganz einfach: Zwei Spieler bilden eine Mannschaft. Einer nimmt nach dem Aufschlag jeweils den Ball an, spielt ihn zum Partner und erhält ihn für den Angriffsschlag zurück. Jedes Team hat bis zu drei Ballkontakte, um den Ball zurückzuspielen. Bei Punkterfolg schlägt der gleiche Spieler weiterhin auf. Ansonsten wechselt das Aufschlagrecht. Jeder Punkt zählt, auch wenn der Ball zuvor das Netz berührt hat. Es gibt abgesehen vom Aufschlag keine festen Spielpositionen. Der Ball darf mit jedem Teil des Körpers gespielt werden, auch mit dem Fuß. Nur der Aufschlag muss mit Hand oder Arm ausgeführt werden.

Gespielt werden normalerweise zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte, der dritte Entscheidungssatz geht nur bis 15 (allerdings sind zwei Punkte Vorsprung zum Satzgewinn nötig). Das Spielfeld misst 8 x 16 m und kann mit in den Sand gezogenen Linien, Kleidungsstücken oder Antennen markiert werden. Baggern, Pritschen und Aufschlag funktionieren wie beim herkömmlichen Volleyball.

Vor dem Spiel sollte man sich locker aufwärmen und einspielen. Je nach Wetterlage sind Sonnenschutz und Sonnenbrille Pflicht, um Haut und Augen zu schützen.

Quelle: www.fkm-verlag.com

Foto: © oneinchpunch, Stock Adobe

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