Outdoor-Sport für Junggebliebene

Auch wenn der Besuch von Sportstätten nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, bieten sich jede Menge Möglichkeiten für gemeinsame Bewegung im Freien. Heute stellen wir Ihnen SUP-Yoga, Blind-Kick, Kanu-Trekking und Slackline vor.

SUP-Yoga

Sicherlich kennen Sie Stand-Up-Paddling (SUP), bei dem man auf einem großen Board im Stehen durch das Wasser paddelt. Doch mit dem SUP-Board sind auch ganz andere Dinge möglich, unter anderem SUP-Yoga. Yoga-Übungen sitzend oder stehend auf einem Board im Wasser auszuführen, trainiert das Gleichgewicht und setzt neue Reize für Körper und Geist. Durch die schwankende Oberfläche werden noch mehr Muskeln beansprucht als auf dem Trockenen. Und ein besseres Ambiente für die meditativen Übungen kann man sich nicht wünschen. Für alle Yoga-Freunde ist SUP-Yoga eine lohnenswerte Erfahrung. Anfänger können die ersten Übungen auf der Wiese durchführen.

Blind-Kick

Bei diesem Ballspiel braucht es zwei Spieler und einen unparteiischen Kommandogeber: Ein Spieler steht im Tor, einer im begrenzten Spielfeld und der Leiter am Spielfeldrand. Er sagt, wohin der Spieler aus dem Feld den Ball spielen muss. Der Clou daran ist, dass beide Spieler eine Augenbinde tragen und nichts sehen. Dauer einer Runde: Fünf Minuten, danach werden die Positionen gewechselt. Gewonnen hat, wer nach zwei Runden am meisten Tore getroffen beziehungsweise verhindert hat. Dieses Spiel bringt einen hohen Spaßfaktor mit sich.

Kanu-Trekking

Wollen Sie Natur erleben und gleichzeitig eine sportliche Herausforderung in Angriff nehmen? Dann ist Kanufahren genau das Richtige. Wer kein eigenes Boot hat, kann an vielen Flüssen oder Seen Kanus oder Kajaks ausleihen, um allein oder mit bis zu drei Mitfahrern zu mehrstündigen oder zu mehrtägigen Abenteuern aufzubrechen. Geübten Kanufahrern bietet Kanu-Trekking ein echtes Abenteuer direkt vor der Haustür. Für Einsteiger ist ein mehrstündiger, anstrengender Schnuppertag allerdings schon Erlebnis genug.

Slackline

Balancieren auf einem zwischen Bäumen gespannten Band, der Slackline: Das ist für jeden Anfänger eine Herausforderung. Denn die Line will einfach nicht stillhalten und liefert alles andere als festen Halt. Doch nach einigen Versuchen sind die ersten Schritte möglich und bald darauf sogar kleine Kunststücke. Der Mix aus Körperbeherrschung und Konzentration, den es braucht, um nicht herunterzufallen, kann süchtig machen! Vorausgesetzt, man überwindet seine Wackelbeine. So geht’s: Das circa 5 cm breite Gurtband zwischen zwei Bäume oder andere Fixierungen spannen. Anfänger sollten eine Länge von 8–10 m nicht überschreiten, aber auch nicht kürzer als 5 m spannen. Wichtig: Das Band soll unter Last leicht durchhängen. Dann braucht es nur noch etwas Ausdauer, Körpergefühl und am Anfang vielleicht eine helfende Hand.

Foto: © serhiipanin - stock.adobe

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