Rauchfrei 2019

Für den Jahresbeginn haben sich viele Raucher den Rauchstopp vorgenommen. Damit sinkt das Risiko für viele Erkrankungen deutlich. Das gilt besonders für Herz-Kreislauf-, Atemwegs- sowie Krebserkrankungen, unter denen der Lungenkrebs als tückische und oftmals tödlich endende Erkrankung eine Sonderstellung einnimmt: 89 % aller Lungenkrebsfälle bei Männern und 83 % bei Frauen sind auf das Rauchen zurückzuführen.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), betont: „Ein konsequenter Rauchstopp senkt das Risiko für diese Erkrankungen und bringt zusätzliche Lebensjahre. Bereits nach drei Tagen verbessert sich die Funktion der Atemwege, nach zwei bis drei Wochen nehmen Lungenfunktion und Durchblutung des Körpers erheblich zu, und nach drei Monaten hat sich die Lungenkapazität deutlich verbessert. Der Rauchstopp ist deshalb das größte Geschenk, das sich Aufhörwillige zum neuen Jahr bereiten können.“

Jährlich versuchen zwischen 20 und 30 % der Rauchenden, endlich von der Zigarette loszukommen. Häufig sind allerdings mehrere Anläufe nötig, zum einen, weil das Rückfallrisiko in alte Gewohnheiten groß ist, und zum anderen, weil Nikotin eine starke körperliche Abhängigkeit verursachen kann.

Doch auch ein misslungener Ausstieg im neuen Jahr gibt keinen Anlass zur Resignation: Erfahrungen zeigen, dass der Rauchstopp am besten gelingt, wenn Rauchende sich vorher darauf vorbereiten. Hilfreich ist es, sich die eigenen Rauchgewohnheiten ganz bewusst zu machen und die kritischen Situationen, in denen der Griff zur Zigarette so selbstverständlich erscheint, gut zu kennen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt Aufhörwillige dabei mit Tipps, Informationen und praktischen Hilfsangeboten. Dazu gehört auch das kostenfreie rauchfrei-Startpaket, das rund 3.000 Mal pro Monat bei der BZgA angefordert wird.

Weitere Informationen unter www.rauchfrei-info.de.

Foto: © LeslieAnn - stock.adobe

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