Schlaf gut, Mann – aber wie?

Guter und ausreichender Schlaf ist wichtig, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Umfragen zeigen, dass mehr als ein Drittel der Männer nicht zuverlässig durchschläft, fast ein Viertel hat Probleme beim Einschlafen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wies daher aus Anlass des Internationalen Männertags 2017 auf ihr Informationsangebot zum Thema unter www.maennergesundheitsportal.de hin.


Im besten Fall verschlafen Menschen etwa ein Drittel ihres Lebens. Das ist keine verlorene Zeit, denn im Schlaf erholt sich der Körper und rüstet sich für die vielen Reize und Anforderungen, die beim Wachsein auf ihn einströmen. Wer zu wenig schläft, kann sich nicht nur schlechter konzentrieren, er riskiert auch gesundheitliche Beeinträchtigungen. „Dauerhafter Schlafmangel wirkt sich auf verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper nachteilig aus“, erklärt Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Wir wissen heute, dass durch zu wenig Schlaf das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für Depressionen steigt.“


Bei ständiger Übermüdung erhöht sich zudem die Gefahr für Arbeits- und Verkehrsunfälle. Wie es beispielsweise zum gefährlichen Sekundenschlaf kommt und was die Warnsignale dafür sind, erfährt man(n) auf dem BZgA-Männergesundheitsportal. Die neuen Themenseiten bieten zudem einen qualitätsgesicherten Überblick zu möglichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Schlafstörungen. Einfache, aber wirkungsvolle Tipps für einen besseren Schlaf – beispielsweise koffeinhaltige Getränke nur bis zum frühen Nachmittag genießen, Alkohol nicht als Einschlafhilfe nutzen, Tablet und Smartphone aus dem Bett verbannen – runden das Angebot ab.

Quelle: www.bzga.de

Foto: dima_sidelnikov, Adobe Stock

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