Wichtig. Lebenswichtig. Organspende

Laut einer bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stehen 84 % der Menschen dem Thema Organ- und Gewebespende positiv gegenüber. Insgesamt haben aber nur 39 % der Befragten ihre Entscheidung zur Organ- und Gewebespende schriftlich festgehalten, sei es im Organspendeausweis und/oder in einer Patientenverfügung. „Unter den Befragten, die bereits eine Entscheidung getroffen haben, überwiegt die Zustimmung zur Organ- und Gewebespende mit 72 %. Das spiegelt eine generell positive Einstellung wider“, so Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA.

Auch viele Irrtümer haben sich bei der Umfrage gezeigt. So glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass man ab einem bestimmten Alter kein Organ- und Gewebespender mehr sein könne. Und ungefähr ein Viertel weiß nicht, dass der Hirntod die medizinische Voraussetzung für eine Organspende ist.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn motiviert: „Informieren Sie sich, sprechen Sie mit Ihrer Familie und treffen Sie eine Entscheidung! Knapp 10.000 Menschen in unserem Land warten auf ein Spenderorgan. Jeder von uns könnte schon morgen selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein – oder ein naher Angehöriger. Mit einer Entscheidung entlasten Sie zudem Ihre Familie, die sonst an Ihrer Stelle im Ernstfall unter emotionalem Stress diese schwierige Frage beantworten muss. Mein Dank gilt allen, die sich für die Organspende engagieren!“

Am schnellsten und einfachsten ist die Zustimmung oder Ablehnung einer Organspende in Form eines Organspendeausweises möglich, der sich immer im Geldbeutel befinden sollte.

Weitere Informationen der BZgA zur Organ- und Gewebespende unter www.organspende-info.de.

Quelle: www.bzga.de

Foto: © fovito, Stock Adobe

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